Die E-Rechnung wird zur gesetzlichen Pflicht
Ab 2025 gilt die Pflicht zur E-Rechnung im B2B-Bereich für alle deutschen Unternehmen — gestaffelt nach Unternehmensgröße. Wer jetzt digitalisiert, ist compliant und gewinnt gleichzeitig Effizienz und Kontrolle im gesamten P2P-Prozess.
Drei Fristen, die jetzt jedes Unternehmen betreffen
Rechtsgrundlage: Wachstumschancengesetz, Änderung des § 14 UStG. Übergangsweise bleiben Papier- und andere elektronische Formate mit Zustimmung des Empfängers möglich.
Empfangspflicht
Alle Unternehmen müssen E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können — unabhängig von Größe und Branche.
Ab 01.01.2025Versandpflicht — Stufe 1
Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz müssen E-Rechnungen nach EN 16931 ausstellen und versenden.
Ab 01.01.2027Versandpflicht — Stufe 2
Die Übergangsfrist endet vollständig — alle umsatzsteuerpflichtigen B2B-Unternehmen sind zur E-Rechnung verpflichtet, unabhängig von der Unternehmensgröße.
Ab 01.01.2028E-Rechnungs-Zeitplan Deutschland
Drei Stufen, die aufeinander aufbauen — je früher Sie starten, desto mehr Zeit bleibt für eine saubere Umsetzung statt einer Last-Minute-Lösung.
Empfangspflicht
Alle Unternehmen müssen E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können. Ausnahme: Kleinunternehmer haben eine verlängerte Übergangsfrist bis Ende 2027.
Versandpflicht — Stufe 1
Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz über 800.000 € müssen E-Rechnungen nach EN 16931 ausstellen und versenden.
Versandpflicht — Stufe 2
Alle verbleibenden umsatzsteuerpflichtigen B2B-Unternehmen sind zur E-Rechnung verpflichtet — die Übergangsfrist endet vollständig.
Wir unterstützen Sie bei der Einführung gängiger E-Rechnungsformate (z. B. ZUGFeRD, XRechnung, Peppol BIS) im Rahmen Ihres P2P-Prozesses — integriert in Ihr bestehendes ERP-System, nicht als isolierte Einzellösung.
Compliance als Nebeneffekt einer guten Struktur
Die E-Rechnungspflicht lässt sich als isolierte Pflichtübung abarbeiten — oder als Anlass nutzen, den gesamten Rechnungseingang und -ausgang sauber zu digitalisieren. Wer jetzt investiert, löst zwei Probleme mit einer Maßnahme.
Ein isolierter Formatwechsel allein macht Ihren Prozess nicht schneller. Erst die Einbettung in einen durchgängigen, digitalen P2P-Zyklus — von der Bestellung bis zur Zahlung — macht aus der gesetzlichen Pflicht einen echten Effizienzgewinn.
- Rechtssicher statt reaktivSie erfüllen die Fristen, statt kurz vor Ablauf unter Zeitdruck zu handeln.
- In den P2P-Prozess integriertKein isolierter Patch, sondern Teil einer durchgängigen P2P-Struktur — keine Insellösung.
- Anbindung an Ihr ERPFormate werden dort verarbeitet, wo Ihre Buchhaltung ohnehin arbeitet — kein Systembruch.
Ist Ihr Unternehmen auf die E-Rechnungspflicht vorbereitet?
Im unverbindlichen Erstgespräch ordnen wir Ihre Ausgangslage ein und zeigen, was für Ihr Unternehmen konkret zu tun ist.
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